Bundesratsgeschäfte

Fast jede Woche treffen sich die sieben Bundesrätinnen und Bundesräte zu ihrer regulären Sitzung. Diese dauert in der Regel rund drei Stunden. Pro Jahr behandelt der Bundesrat rund 2500 Geschäfte. Damit dies möglich ist, müssen die Entscheide gut vorbereitet sein und die Abläufe innerhalb der Verwaltung funktionieren. Die Bundeskanzlei begleitet deshalb die Erarbeitung der Geschäfte und Unterlagen, die dem Bundesrat vorgelegt werden. Sie nimmt rechtliche und sprachliche Bereinigungen vor.
In Absprache mit dem jeweiligen Präsidialdepartement ist die Bundeskanzlei verantwortlich für die Organisation der Sitzungen. Sie führt zum Beispiel die Traktandenliste, koordiniert das Mitberichtsverfahren oder formalisiert die Entscheide des Bundesrates mit rechtlich verbindlichen Beschlüssen.
Vor der Bundesratssitzung
Bevor der Bundesrat über ein Geschäft beraten kann, bereitet die Bundesverwaltung dieses vor.
Während der Bundesratssitzung
Rund 40 Mal pro Jahr trifft sich der Bundesrat zu seiner wöchentlichen Sitzung.
Nach der Bundesratssitzung
Die Bundeskanzlei sorgt zusammen mit den Departementen und Ämtern dafür, dass die Beschlüsse des Bundesrates ihre Wirkung entfalten.