Legislaturindikatoren
Die Legislaturindikatoren dienen dazu, die Ziele zu beobachten und zu messen, die der Bundesrat und das Parlament alle vier Jahre in der Legislaturplanung festlegen.
Für jede Legislaturperiode wird eine Auswahl von Indikatoren aus dem Monitoring-System getroffen, das rund 170 Indikatoren aus allen Aufgabenbereichen des Bundes umfasst. Somit variiert die Anzahl der Legislaturindikatoren von Legislatur zu Legislatur und wird jeweils an die aktuellen quantifizierbaren Ziele angepasst. Die Legislaturindikatoren verfügen je nach Ziel, dem sie zugeordnet sind, über einen Zielwert oder eine angestrebte Entwicklungstendenz. Sie werden jährlich für die Ausarbeitung der Lagebeurteilung im Geschäftsbericht des Bundesrates verwendet.
Monitoring-System
Das Monitoring-System ist eine Antwort auf die Anforderungen im Parlamentsgesetz. Diese verlangen, dass die Realisierung der Legislaturziele regelmässig mittels Indikatoren überprüft wird. Es dient der Sammlung, der Analyse und der Präsentation von Informationen, um den Umfang und die Richtung von Veränderungen in einem bestimmten Thema kontinuierlich und langfristig zu verfolgen. Das System wurde zwischen 2010 und 2012 vom BFS im Auftrag der BK und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern und Departementen entwickelt. Auf Grundlage dieses Systems sowie weiterer öffentlich zugänglicher Daten wird alle vier Jahre eine Lagebeurteilung in der Botschaft zur Legislaturplanung dargestellt. Das Monitoring-System und die Legislaturindikatoren eignen sich weder für die Evaluation spezifischer Politikprogramme noch für deren Controlling und erlauben keine Aussagen zur Effizienz von konkreten politischen Massnahmen.