Unternehmensarchitektur Bund
Das Ziel der Unternehmensarchitektur ist es, die Elemente der IKT und der geschäftlichen Tätigkeit mit all ihren Eigenschaften und Beziehungen so zu einem funktionsfähigen Ganzen zusammenzufügen, dass die Geschäftsprozesse optimal unterstützt, Doppelspurigkeiten vermieden und die Zusammenarbeit vereinfacht werden. Dies soll unter anderem mit der Bereitstellung und Anwendung von allgemein anerkannten Standards erreicht werden.
Organisation
Die Entwicklung der Bundesarchitektur geschieht in einem föderierten Ansatz durch den Bereich DTI, die Departemente, Ämter und Leistungserbringer.
Departemente und Bundesämter
Für ihre Kernaufgabenbereiche entwickeln die Departemente und Verwaltungseinheiten die Unternehmensarchitektur dezentral.
Bundesämter mit übergreifenden Aufgaben
Bundesämter mit übergreifenden Aufgaben, beispielsweise die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) oder das Bundesamt für Landestopographie (Swisstopo), definieren und koordinieren die Unternehmensarchitektur für die übergreifenden Aspekte in ihrem Verantwortungsbereich.
DTI
Der Bereich DTI ist verantwortlich für die Architektur der aufgabenneutralen IKT-Grundleistungen, soweit diese von der Mehrheit der Departemente benötigt werden, beispielsweise die Standarddienste. Er koordiniert zudem die Architekturarbeiten mit den Departementen und definiert zu diesem Zweck bundesweit gültige Vorgaben und Standards.
Architekturboard Bund
Das Gremium Architekturboard Bund dient der gegenseitigen Abstimmung der Architekturen und der Methoden sowie der Hilfsmittel zu deren Erstellung. Im Architekturboard Bund vertreten sind alle Departemente und die grösseren internen IKT-Leistungserbringer. Es wird vom Bereich DTI geleitet.
Vorgehen und Methode
Als Methode für das Management der Unternehmensarchitektur setzt die Bundesverwaltung TOGAF ein.
P030 - The Open Group Architecture Framework (TOGAF)
TOGAF (The Open Group Architecture Framework) wird von der Open Group bereitgestellt und weiterentwickelt. Die Digitalversion kann kostenlos auf der Open Group-Web-Site eingesehen werden.
Bundeskanzlei BK
Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (DTI)
Monbijoustrasse 91
3003 Bern
Tel. +41 58 463 46 64
Behördenportale
Über Portale stellen Behörden ihre Leistungen digital zur Verfügung. Die Bevölkerung kann die Behördenleistungen des Bundes somit einfach und schnell beziehen.
E-Government-Architektur
Das Zusammenspiel von Strategie, Architektur und Umsetzungsprojekten bildet die Grundlage für die Entwicklung eines interoperablen und koordinierten E-Government Systems für die Schweiz.
Identitäts- und Zugriffsverwaltung Bund (IAM Bund)
Die Identitäts- und Zugriffsverwaltung Bund gibt den richtigen Personen und Anwendungen zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Zugriff auf Ressourcen der Bundesverwaltung.
Netzwerke des Bundes
Datenkommunikationsnetzwerke bilden eine essentielle technische Grundlage für die Übertragung von Daten.
Open-Source-Software (OSS)
Bei Open-Source-Software steht der Quellcode der Software allen Interessierten zur Verfügung. Die Bundesverwaltung ist verpflichtet, ihre Software als Open-Source zu publizieren.
Daten- und Informationsmanagement
Ein übergreifendes Daten- und Informationsmanagement in der Bundesverwaltung soll den Nutzen für Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung maximieren.
Register
Register stellen Informationen zu Unternehmen und Bevölkerung wie z.B. Adressen zur Verfügung.
API-Architektur Bund
Die «API Architektur Bund» fördert den digitalen Zugang zu Behördenleistungen im Bundesumfeld im Kontext Maschine-zu-Maschine.
Fähigkeitenlandkarte Digitalisierung und IKT
Die Fähigkeitenlandkarte Digitalisierung und IKT umfasst alle Fähigkeiten, die für eine effiziente öffentliche Verwaltung notwendig sind.
GovTech Innovationsbörse 2025
Mit der GovTech Innovationsbörse sucht die Bundesverwaltung innovative Lösungen zu aktuellen Herausforderungen der digitalen Transformation.
