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Nationalratswahlen mit dem elektronischen Stimmkanal

Die Kantone Genf, Luzern, Basel-Stadt und Neuenburg haben bei den Nationalratswahlen den elektronischen Stimmkanal angeboten.

In den Kantonen Genf, Luzern, Basel-Stadt und Neuenburg konnten alle registrierten Auslandschweizer Stimmberechtigten (rund 34‘000) per Internet an den Nationalratswahlen teilnehmen. Rund 96‘000 Stimmberechtigte, die in den Kantonen Genf und Neuenburg wohnhaft sind, haben ebenfalls elektronisch wählen können. Der Bundesrat hat die Gesuche dieser vier Kantone an seiner Sitzung vom 12. August 2015 bewilligt.

Bei den Nationalratswahlen 2011 hatten 22‘000 Stimmberechtigte der Kantone Aargau, St. Gallen, Graubünden und Basel-Stadt elektronisch wählen können. Im Gegensatz zu 2011, als alle involvierten Kantone nur Auslandschweizer Stimmberechtigte in die Versuche einbezogen haben, konnten 2015 zum ersten Mal auch Stimmberechtigte mit Wohnsitz im Inland elektronisch wählen.

Systeme erlauben individuelle Verifizierung der Stimmabgabe
Bei den Nationalratswahlen 2015 kamen für den elektronischen Stimmkanal zwei Systeme zum Einsatz. Sowohl dasjenige des Kantons Genfs, das in Genf, Basel-Stadt und Luzern zur Anwendung gelangten, als auch dasjenige des Kantons Neuenburg gehören der sogenannten zweiten Generation an und sind individuell verifizierbar. Dank dem Einsatz von personalisierten Codes haben die Stimmberechtigten die Möglichkeit, zu überprüfen, ob ihre Stimme korrekt übermittelt worden ist.

 


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